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Was tun bei Schnupfen

Schnupfen ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen.Beim Schnupfen ist die Nasenschleimhaut entzündet. Dazu kann es eigentlich nur kommen, wenn die Abwehrfunktion der Nasenschleimhaut gestört ist.

Kühlt die Nasenschleimhaut zum Beispiel im Herbst, Winter oder durch Klimaanlagen ab, wird die Beweglichkeit der Flimmerhärchen beeinträchtigt. Diese können das Nasensekret und die Krankheitserreger, die mit dem Sekret abtransportiert werden, nicht ausreichend in Richtung Nasenausgang befördern, wodurch es leichter zu einer Infektion der Nasenschleimhaut kommt.

Die häufigste Ursache für den akuten Schnupfen ist die Virusinfektion. Sie werden durch die sogenannte Tröpfcheninfektion – also durch Husten, Niesen oder Sprechen – von Mensch zu Mensch übertragen.
Bakterien können zwar auch einen Schnupfen verursachen, vermehren sich aber meistens erst auf der durch einen viralen Schnupfen geschädigten Nasenschleimhaut.
 

Die Behandlung

Abschwellende Mittel


 Sie wirken, indem sie die Gefäße in der Nasenschleimhaut zusammenziehen, wodurch sich das Schleimhautödem (Flüssigkeitseinlagerung in der Schleimhaut) zurückbildet. Die Nase fühlt sich danach freier an, man kann besser atmen, eventuell wird auch der Geschmackssinn verbessert.
Abschwellende Nasentropfen, -sprays oder -gele sollen nicht länger als sieben Tage eingesetzt werden, da sich die Schleimhaut sonst an sie „gewöhnt“ und nicht mehr von selbst abschwillt. Dadurch kann sogar ein medikamenteninduzierter Schnupfen entstehen (Privismus/Rhinitis medicamentosa).
 

Vitamin C/Zink


Präventiv eingenommen, kann Vitamin C die Schwere und Dauer einer Erkältungserkrankung etwas verringern. Zink kann eventuell sowohl die Entstehung von Schnupfen verhindern als auch die Schwere der Erkrankung und deren Dauer verringern. Diese Wirkung tritt aber erst in Dosen auf, bei denen auch Nebenwirkungen auftreten können.
 

Schnupfen bei Säuglingen und Kleinkindern


Bei Säuglingen und Kleinkindern betrifft die Infektion meistens neben der Nase auch den Rachen. Vor allem bei Säuglingen kann sie sich rasch in die Bronchien oder das Mittelohr ausbreiten.
In der Therapie gibt es für Säuglinge und Kleinkinder spezielle abschwellende Nasentropfen, bei denen der Wirkstoff verdünnt ist. Vor allem für junge Säuglinge, die noch nicht durch den Mund atmen können, ist es wichtig, die Nase frei zu halten. 
 

Schnupfen in der Schwangerschaft und Stillzeit


Bis zu 30 Prozent aller Frauen leiden in der Schwangerschaft an hormonell bedingtem, nicht-infektiösem Schnupfen. Aber auch viraler/bakterieller Schnupfen kommt in der Schwangerschaft häufig vor, weil das Immunsystem etwas herabgesetzt ist.
In der Schwangerschaft sollte man mit der medikamentösen Therapie des Schnupfens allgemein, aber vor allem in den ersten drei Monaten, wenn sich die Organe des Kindes ausbilden, zurückhaltend sein. Abschwellende Medikamente, die systemisch wirken und oral eingenommen werden, dürfen im ersten Schwangerschaftsdrittel und in der Stillzeit nicht verwendet werden. In den letzten zwei Schwangerschaftsdritteln dürfen sie nur nach genauer Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt eigesetzt werden.


Hausmittel und alternative Methoden zur Behandlung von Schnupfen-Symptomen· 


Nasenspülungen mit einer Salzlösung können dem Körper helfen, sich des angesammelten Schleims zu entledigen, und wirken gleichzeitig desinfizierend.

Ätherische Öle, zum Beispiel Pfefferminzöl, sind wirksam, wenn sie als Kapsel geschluckt oder gemischt mit heißem Wasser inhaliert werden. Einige Öle reizen die Nasenschleimhaut und sollen nicht direkt aufgetragen werden.

Bei Schmerzen oder „verstopfter Nase“ beim Schlafen kann die Erhöhung des Kopfes um ca. 20 Grad die Beschwerden lindern.

Rauchen schädigt die Schleimhäute. Vermeiden Sie das Zigarettenrauchen und das Passivrauchen, um die Heilung der Nasenschleimhaut zu beschleunigen.

Vermeiden Sie zu heftiges Schnäuzen, weil dadurch Sekret in die Nasennebenhöhlen gedrückt werden kann.

 

Apotheke Regenwald
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