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Vorsicht Hautausschlag

Medikamente die unter Sonneneinstrahlung zu Hautausschlägen führen können

Hautausschlag verursacht durch Medikamente & Sonnenlicht


Endlich Sonner! Doch einigen Menschen vergällen juckende und schmerzende Hautausschläge die Freude am schönen Wetter. Manchmal bilden sich sogar Quaddeln oder Ödeme. Hinzu kommen unschöne Pigmentstörungen. Neben Kosmetika sind es oft Medikamente, die solche Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. In Östrreich sind circa 280 Medikamente bekannt, die die Haut empfindlich auf Sonnenlicht  machen. Erfahren Sie hier, bei welchen Medikamenten Sie besonders aufpassen müssen.


Diuretika


Photosensibilisierung nennen es Experten, wenn die Haut überempfindlich auf Sonnenlicht reagiert. Diuretika, die zur Ausschwemmung von Wasser aus dem Körper eingesetzt werden, können so einer überempfindlichen Reaktion der Haut provozieren - vor allem Thiazide. Verordnet werden diese Medikamente Menschen mit Wassereinlagerungen (Ödemen), Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz.


Antiarrhythmika


Neben den Diuretika-Medikamenten gehören Antiarrhythmika wie Amiodaron zu den Arzneimitteln, die eine Lichtempfindlichkeit verursachen können. Sie werden für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt.


Psychopharmaka


Auch Medikamente für die seelische Gesundheit können Photosensibilität auslösen – Antipsychotika, zum Beispiel. Sie werden zur psychischen Stabilisierung und Beruhigung eingesetzt. Ebenso haben voraussichtlich manche natürliche Alternativen zu Psychophamaka photosensibilisierende Eigenschaften, beispielsweise Johanniskraut, dass gegen Depressionen eingesetzt wird.



Weitere Medikamente


Weitere Arzneimittel, die Lichtempfindlichkeit verursachen können sind Fibrate, die zur Behandlung von hohen Blutfettwerten eingesetzt werden und Psoralen, die in ätherischen Ölen enthalten sind. In seltenen Fällen auch Schmerzgels, die auf die Haut aufgetragen werden oder manche Arzneimittel gegen epileptische Anfälle.
Auch bei Antibiotika gibt es einige Vertreter bei denen die Sonne nur mit Vorsicht zu genißen ist.

Allergie oder phototoxische Reaktion?


Medikamente können phototoxische oder photoallergische Reaktionen in Verbindung mit Sonnenlicht hervorrufen. Die Symptome sind sehr ähnlich. Phototoxische Reaktionen sind häufiger, ihre Ursachen sind beispielsweise direkte Wechselwirkungen zwischen einer chemischen Substanz, dem UV-Licht und körpereigenem Gewebe. Bei allergischen Reaktionen hingegen ist es das Immunsystem, das auf die Inhaltsstoffe in Kombination mit Sonne anspringt.

Machen Sie den Test


Mit sogenannten Photopatchtests kann man eine Sensibilisierung nachweisen. Dazu müssen Sie verdächtige Substanzen wie Medikamente, Kosmetika und Sonnenschutzmittel mit zu Ihrem Arzt nehmen. Dieser bringt Proben davon mithilfe spezieller Testpflaster auf die Haut. Nach einigen Stunden wird Ihre die Haut mit UV-Licht bestrahlt und anschließend auf Hautveränderungen untersucht.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt


Eine Überempfindlichkeitsreaktion sollte wenn möglich verhindert werden. Falls Sie Medikamente mit einem Risiko für eine Photosensibilisierung einnehmen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie während eines Sommerurlaubs das Medikament absetzten können oder ob es alternative Wirkstoffe gibt. Leider ist das nur selten der Fall. Dann hilft nur noch konsequenter Sonnenschutz.

Der richtige Sonnenschutz


Den wirksamsten Schutz vor der Lichteinwirkung bieten Schatten und leichte, aber lange Kleidung sowie das regelmäßige Auftragen von Sonnencreme. Allerdings können auch die Inhaltsstoffe von Sonnenschutzmitteln eine Lichtempfindlichkeit verursachen. Wenn Sie schon einmal überempfindlich reagiert haben, sollten Sie am besten verschiedene Marken ausprobieren, bis Sie ein geeignetes Produkt gefunden haben.

Apotheke Regenwald
Wagramerstraße 81/Top 134, 1220 Wien
Tel.: +43/1/202 28 13
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