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Schafgarbe (Achillea millefolium)


 
Die Schafgarbe ist eine in Europa heimische Pflanze mit einer sehr langen Tradition als Wundheilkraut. Der Name der Schafgarbe leitet sich vom althochdeutschen Wort „garwe“ ab, was so viel wie Gesundmacher heißt.
 Schon im Altertum als „Soldatenkraut“ (herba militaris) bekannt, wurde sie zur Behandlung blutender Kampfverletzungen verwendet. Man setzt sie auch als Bittertonikum und zur Herstellung Bittergetränke jeder Art ein; zudem wird sie bei Erkältungen, Grippe, Heuschnupfen, Menstruationsbeschwerden und Kreislaufstörungen verwendet.
 
 

Verbreitung und Anbau

Eigentlich in Europa und Westasien beheimatet, findet man die Schafgarbe heute fast überall in gemäßigten Breiten auf Wiesen und an Wegrändern.
Die Vermehrung erfolgt durch Rhizome; die Sproßteile werden im Sommer zur Blütezeit gesammelt.
 

Inhaltstoffe und Wirkung

In der Schafgarbe findet man ätherische Öle mit unterschiedlichen Bestandteilen (Linalool, Kampfer, Sabinen, Azulen), weiters Sesquiterpene, Flavonoide, Alkaloide (Achillein), Triterpene, Phytoterole und Gerbstoffe.
Sie wirkt hauptsächlich krampflösend, adstringierend, schweißtreibend, blutrucksenkend, fiebersenkend, entzündungshemmend, stillt innere Blutungen und fördert die Menstruation.
 
Aufgrund dieser Wirkungen kann man sie vor allem zur Wundheilung, bei Regelbeschwerden, grippalen Infekten und bei Verdauungsbeschwerden verwenden.

Apotheke Regenwald
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