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Mutterkraut


Mutterkraut ist bereits seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt. Sie wurde bei Frauenleiden, Fieber sowie Zahn- und Kopfschmerzen eingesetzt. Heute gebraucht man Mutterkraut zur Migräneprophylaxe, bei Fieber und gynäkologischen Beschwerden. Auch bei Rheuma- und Hautleiden hilft die Pflanze.

Das Mutterkraut (Tanacetum parthenium) ist eine bis zu 80 Zentimeter hohe Pflanze, die nicht nur im Geruch, sondern auch im Aussehen der Kamille ähnelt. Sie blühen von Juni bis August in einer Doldenrispe auf aufrechten, kahlen Stängeln, an denen tief gefiederte gelbgrüne Blätter wachsen.
Heimisch ist die Pflanze in Südosteuropa sowie Kleinasien. Sie wird heute zudem in vielen Teilen der Welt als Zier- oder Kräuterpflanze angebaut.
Als Heilpflanze verwendete man Mutterkraut bereits im Altertum, und zwar gegen Fieber und Frauenleiden. Ab dem 18. Jahrhundert nutzte man in England die Heilkraft der Pflanze in der Behandlung von Zahn- und Kopfschmerzen.

Wie wird Mutterkraut angewendet?

Verwendet wird das zur Blütezeit gesammelte Kraut (Tanaceti parthenii herba), bestehend aus den Stängeln, Blättern und Blüten. Man bereitet damit entweder einen Tee zu oder nutzt daraus hergestellte Fertigpräparate wie Mutterkraut-Kapseln, -Tabletten sowie -Tinkturen und -Salben.

Welche Nebenwirkungen kann Mutterkraut auslösen?

Nach der Einnahme von Mutterkraut können zwar selten, dann aber heftig Mundgeschwüre, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen oder Allergien auftreten.
 

Apotheke Regenwald
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