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Mädesüss

Im Mittelalter war das Mädesüss (Filipendula ulmaria, Rosacae) ein beliebtes Streukraut. Seinen Namen verdankt das Mädesüss dem Umstand, dass es zum Süßen von Met verwendet wurde. Allerings wurde es auch schon zu frühen Zeiten als Arzneipflanze angewandt. 

Verbreitung und Anbau


Das Mädesüss ist in Europa heimisch, wo es an feuchten Standorten, etwa in Gräben und an Fluss- oder Bachufern wächst. Es breitet sich leicht selbst aus, kann aber im Herbst oder Frühjahr auch durch Wurzelteilung vermehrt werden. Blätter und Sproßspitzen werden im Sommer gesammelt, wenn die Blüten geöffnet sind

Inhaltstoffe und Wirkung


Die Hauptsächlich vorkommenden Inhaltstoffe sind Flavonglycoside, Phenylglycoside, Ätherisches Öl und Polyphenole.
Die allgemeine Wirkung kann als entzündungshemmend, adstringierend und harntreibend beschrieben werden. 

Anwendung


Mädesüss wird bei arthritischen Beschwerden aufgrund seiner Entzündungshemmenden Wirkung verwendet. Weiters ist es aufgrund seines Gerbstoffgehalts ein gutes Mittel gegen Durchfall und kann auch bei Reizdarm angewandt werden.
Gelegentlich wird Mädesüss auch bei Blasenentzündungen verwendet.

Apotheke Regenwald
Wagramerstraße 81/Top 134, 1220 Wien
Tel.: +43/1/202 28 13
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