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Knoblauch


Seit Jahrtausenden gilt die uralte Kulturpflanze Knoblauch (Allium sativum) weltweit als beliebtes Gewürz. Auch dass Knoblauch gesund ist, weiß man seit Langem. Die heilsame Wirkung der Pflanze zeigt sich etwa bei Arterienverkalkung, Erkältungen, zu hohen Blutfettwerten und erhöhtem Blutdruck. Dieses breite Wirkungsspektrum macht Allium sativum zu einer anerkannten Heilpflanze.

Knoblauch (Allium sativum) gehört zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Er gelangte vor über 6000 Jahren vermutlich von Südwestasien aus nach Vorder- und Südasien sowie nach Mittel- und Südeuropa. Dort und weltweit wird er heute als Kulturpflanze angebaut.

Altes Heilmittel

Dass sich Knoblauch so früh und weit verbreitet hat, liegt sicherlich an den positiven gesundheitlichen Erfahrungen, die mit dem Verzehr der Pflanze gemacht wurden. Schon die alten Ägypter, Griechen und Römer vermuteten gewisse Heilkräfte in den „Zehen“. So erhielten beispielsweise ägyptische Pyramidenarbeiter täglich Knoblauch zur Leistungssteigerung und als Schutz vor Krankheiten.

Welche Heilkraft steckt in Knoblauch?

Als Hauptwirkstoffe der Heilpflanze gelten verschiedene schwefelhaltige Verbindungen. Frischer Knoblauch enthält außerdem das geruchlose Alliin, aus dem beim Schneiden, Zerkleinern oder Trocknen der „Zwiebel“ das sogenannte Allicin entsteht. Unter Wasser- und Sauerstoffeinwirkung bildet Allicin weitere chemische Verbindungen aus (wie Diallyldisulfid), die zum einen für die Wirkung und zum anderen für den starken Duft der Pflanze verantwortlich sind. Weitere wirksame Knoblauch-Inhaltsstoffe sind Anthocyane, Flavonoide und verschiedene Vitamine wie Biotin (Vitamin B7) und Ascorbinsäure (Vitamin C).
Dank langjähriger Erfahrung und weiterer Forschungsergebnisse nutzt man die Heilpflanze volksmedizinisch bei Bluthochdruck und Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Zudem hilft sie bei Erkältung, zur Verbesserung der allgemeinen Wachsamkeit und bei Verdauungsbeschwerden.

Wie wird Knoblauch angewendet?

Entweder frischer Knoblauch oder Zubereitungen aus Knoblauch werden zur Behandlung von erhöhten Blutfettwerten und zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen eingesetzt.

Welche Nebenwirkungen kann Knoblauch auslösen?
Selten können Magen-Darm-Beschwerden oder allergische Beschwerden auftreten.
Durch die Einnahme von Knoblauch verändert sich der Geruch des Atems und der Haut, was manchen Mitmenschen unangenehm auffällt.
Es gibt keine Hinweise, dass Knoblauch Schwangerschaft oder Stillzeit beeinträchtigt oder das Kind gefährdet.
 

Apotheke Regenwald
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