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Eibisch (Althaea officinalis)

Der Name Althaea kommt wahrscheinlich vom griechischen "althaino": ich heile. In diesem Sinn wurde der Eibisch schon von den antiken Ärzten Plinius und Dioskurides beschrieben. 
Seine Ursprüngliche Heimat dürfte die Gegend um das Kaspische, das Schwarze und das östliche Mittelmeer sein.

Botanischer Steckbrief


Der Eibisch (Fam. Malvacceae) ist eine etwa 60 - 120cm hohe ausdauernde behaarte Pflanze mit aufrechtem, verholztem Stängel. Die Blätter sind eiförmig und zugespitzt, die weißen oder rosafarbenen Blüten stehen in Trauben. Blütezeit ist Juni bis August. Wichtig: Die frisch gegrabene Wurzel muss sehr schnell trocknen, damit sie nicht schimmelt. Blüten und Blätter werden jung geerntet.

Verwendete Teile und Inhaltstoffe


Medizinisch verwendet werden getrocknete Blätter und Wurzeln. Pharmakologisch wichtige Inhaltstoffe snd in erster Linie Schleimstoffe und Pektine

Verwendung in der Volksmedizin


Bläter und Wurzeln bei Durchfall, Insektenstichen und Geschwüren.

Wissenschaftlich belegte Anwendung


Die enthaltenen Schleimstoffe wirken reizmildernd auf Schleimhäute. Blätter und Wurzeln können also bei Entzündungen im Mund und Rachenraum angewendet werden. Weiters wirken Kaltansätze der Wurzel lindernd bei Magenbeschwerden.

 

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