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Das Gehirn fit halten: sechs Ernährungstipps


Die Menschen werden immer älter – und das Gehirn altert mit. Die richtige Mischung von Nahrungsmitteln kann helfen, einer Demenz - Erkrankung vorzubeugen oder sie herauszögern. Sechs Nahrungsmittel, die helfen, dass Hirn lange fit zu halten.

Schokolade, Kakao und Tee

Dunkle Schokolade, Kakaobohnen und verschiedene Teesorten haben eins gemein: Sie enthalten Flavanole – Inhaltsstoffe, die das Hirn fit halten sollen. Studien mit Mäusen und älteren Menschen haben gezeigt, dass Flavanole zu einer besseren Durchblutung bestimmter Hirnregionen beitragen und das Erinnerungsvermögen verbessern können.

Eier

Hühnereier sind Lieferanten für Cholin, einer Substanz, die wichtig für die Kommunikation von Nervenzellen ist – auch im Gehirn. Auch im Alter soll Cholin die Hirnfunktion verbessern und den Rückgang von geistigen Fähigkeiten verhindern. Cholin fördert außerdem die Entgiftungskapazität der Leber.

Lachs und Leinsamen

Fisch und Pflanzensamen enthalten Omega-3 Fettsäuren, die schon länger als gesund für das Herz und den Kreislauf gelten. Auch für das Gehirn und die Nervenzellen sollen sie besonders wichtig sein. 

Walnüsse

Die Nuss, die in ihrer Form dem Gehirn ähnelt, hat positive Auswirkungen auf die geistigen Fähigkeiten. Der regelmäßige Genuss von Walnüssen könnte das Risiko von Alzheimer verringern sowie den Beginn und das Fortschreiten einer Erkrankung verzögern – das zeigen zumindest Studien mit Mäusen.

Obst, Gemüse und noch mehr Schokolade

Magnesium ist ein lebenswichtiges Spurenelement und in vielen Nahrungsmitteln enthalten – zum Beispiel in Avocados, Sojabohnen, Bananen und dunkler Schokolade. Es unterstützt mehr als 300 Enzymen dabei, im menschlichen Körper bestimmte chemische Reaktionen anzukurbeln. Besonders empfohlen wird Magnesium für Menschen, die eine Gehirnerschütterung erlitten haben.

Blaubeeren

Blaubeeren sind bekannt für ihre antioxidative Wirkung: Sie verbinden sich mit aggressiven Sauerstoffmolekülen im Blut, den sogenannten freien Radikalen. So schützen sie die Körperzellen vor einer Oxidation und damit Schäden. Der Verzehr von Blaubeeren schützt möglicherweise auch Nervenzellen und verbessert ihre Kommunikation im Zentrum des Gehirns. Blaubeeren haben außerdem eine entzündungshemmende Wirkung.

Keine Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel

Ob Vitaminpräparate einer Demenzerkrankung entgegenwirken können, ist noch ungeklärt. Ebenso unklar ist, ob sie schaden können. Allgemein empfehlen Experten eine ausgewogene Ernährung und einen aktiven Lebensstil. Vitaminpräparate sollten nur bei einem nachgewiesenen Mangelzustand eingenommen werden.
 
 

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