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Achtung Fruchtbarkeitskiller


Eigentlich müsste alles passen: Die Zeit ist da, die Lust ist groß, vielleicht ist sogar schon das Kinderzimmer gestrichen. Wenn der eigene Nachwuchs trotzdem auf sich warten lässt, kann das Gründe haben: Erfahren Sie hier, welche!


Raus aus der „Dürreperiode“

Zu viel Stress tut nicht gut. Das merkt man spätestens, wenn sich nach einem hektischen Tag pochende Kopfschmerzen einstellen. Stress mindert aber zusätzlich auch die Fruchtbarkeit – weil er den Hormonhaushalt verändert. Eigentlich ein sehr kluger Mechanismus der Natur, denn in „stressigen Zeiten“ wie Dürre- oder Kälteperioden wäre es unsinnig eine Menge Kinder zu zeugen. Zeigen Sie Ihrem Körper, dass dem nicht so ist: Gönnen Sie sich Ruhe.


Täglich Sex? Nein Danke!

Tatsächlich ist die Forschung zu dem Ergebnis gekommen, dass zu häufiger Sex nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Optimal ist, das Liebesspiel alle zwei bis drei Tage zu betreiben – „wie“ ist dann allerdings egal. Die Stellung beeinflusst die Empfängniswahrscheinlichkeit offenbar nicht, so die Studienergebnisse.


Rundum gesund?

Verschiedene Krankheiten können die Fruchtbarkeit beeinflussen. Beispielsweise bei Diabetes sind häufig mehr Samenzellen defekt als bei einem gesunden Zuckerstoffwechsel. Da die Schilddrüsen- und Sexualhormone durch einen Regelkreis verbunden sind, kann sich eine Über- oder Unterfunktion des Organs negativ auf die weibliche Fertilität auswirken und nicht zuletzt zu Unlust oder Impotenz führen. Lassen Sie bei Verdacht eine mögliche Stoffwechselerkrankung abklären!


Druck lass nach!

Häufig sorgt der Kinderwunsch auch für eine Menge psychischen Druck - vor allem wenn es nicht so schnell klappt, wie erhofft. Durch Unzufriedenheit und gegenseitige Schuldzuweisungen entsteht Beziehungsstress, der sich wiederum auf die sexuelle Lust und die Fertilität auswirkt. Auch das soziale Umfeld kann zusätzlich Druck machen: Die Großeltern warten auf einen Enkel, die Nachbarskinder auf Spielgefährten. Versuchen Sie sich von solchen Einflüssen frei zu machen!


Mach mal Pause!

Sport ist gesund – das ist allgemein bekannt und in Maßen stimmt das auch. Bei allzu großem Ehrgeiz oder gar Leistungssport stellt sich jedoch ein ähnlicher Effekt wie bei Stress ein und die Fruchtbarkeit wird negativ beeinflusst. Zusätzlich kann eine Fehl- und Unterernährung dazu führen, dass die Menstruation ganz ausbleibt. Achten Sie auf eine ausreichend und ausgewogene Ernährung, wenn Sie Sport treiben und gönnen Sie sich ausreichend lange Erholungsphasen!


„Untenrum“ schön kühl halten

Sitzheizungen im Auto mögen sich komfortabel anfühlen, für die Fruchtbarkeit des Mannes sind sie allerdings kontraproduktiv. Mehrere wissenschaftliche Studien konnten untermauern, dass zu hohe Temperaturen im Hoden die Samenproduktion und -beweglichkeit stören. Ausgedehnte heiße Bäder oder lange Saunagänge sollten Sie daher besser meiden. Die gute alte Boxershorts, lockere Jeans und Bewegung sorgen dagegen für ein fruchtbares Klima „untenrum“.


Gut durchatmen!

Wenn der Nachwuchs auf sich warten lässt, kann das auch an einem schlecht eingestellten Asthma liegen. Forscher fanden nämlich heraus, dass Frauen, die unter Asthma leiden, signifikant länger auf eine Schwangerschaft warten mussten, als Gesunde. Noch ungünstiger ist es offenbar, wenn das Asthma zudem nicht behandelt wird. Wenn Sie unter der obstruktiven Lungenerkrankung leiden und schwanger werden möchten, sollten Sie zusammen mit Ihrem Arzt die Medikation kontrollieren.


Nicht verzagen - Hilfe holen!

Jetzt haben Sie sich schon so lange an jeden Tipp und Ratgeber gehalten und dennoch - der Nachwuchs lässt auf sich warten. Zwar nimmt die Natur sich für Schwangerschaften gerne Zeit – bis zu zwei Jahre sind noch im Normbereich. Wer trotzdem nicht mehr länger warten möchte, sollte unbedingt ärztlichen Rat einholen. Lassen Sie sich vom Gynäkologen oder einem Kinderwunschzentrum beraten. Hier hat man ein offenes Ohr für Ihre Probleme und wird Ihnen weiterhelfen.
 

Apotheke Regenwald
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