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10 Fakten zur Neurodermitis


Quälender Juckreiz und trockene Haut – darunter leiden Menschen mit Neurodermitis. Zehn schnelle Fakten über die Hautkrankheit.
 

Achtung – nicht berühren!

Neurodermitiker reagieren allergisch auf bestimmte Stoffe, zum Beispiel Tierhaare, Nahrungsmittel oder Hausstaub. Bei Kontakt bildet die Haut juckende Ekzeme. Ein Krankheitsschub kann allerdings auch durch psychische Faktoren wie Stress oder Trauer ausgelöst werden.


Nicht ansteckend!

Die Haut ist trocken, rot und schuppt und sieht nicht gerade einladend aus. Trotzdem muss niemand Berührungsängste haben. Denn Neurodermitis ist nicht ansteckend.


Neurodermitis verläuft in Schüben

Betroffene bekommen regelrechte „Schübe“, bei denen sie besonders unter juckender oder trockener Haut leiden. Sowohl die Abstände der einzelnen Episoden als auch deren Dauer sind individuell sehr unterschiedlich. Meist verlaufen sie aber immer milder, je älter der Patient wird.


Neurodermitis im Wechselspiel

10 bis 15 Prozent der Säuglinge und Kleinkinder leiden bis zur Einschulung unter der juckenden Haut. Bei vielen Menschen verschwindet die Neurodermitis irgendwann wieder: Die Krankheit tritt nur noch bei 1,5 bis 3 Prozent der Erwachsenen auf. Es gibt allerdings auch Fälle, wo erst im fortgeschrittenen Alter Neurodermitis festgestellt wird.


Neurodermitis: Ursache unbekannt

Warum jemand Neurodermitis bekommt, ist noch nicht genau bekannt. Es gibt allerdings genetische Faktoren, die manche Menschen anfälliger für das Hautleiden machen. Gleichzeitig können auch psychische Faktoren oder Umwelteinflüsse einen Ausbruch begünstigen.


Augen auf bei Stigmata

Es gibt körperliche Anzeichen, die sogenannten Stigmata, die darauf hinweisen können, ob jemand eine Veranlagung für Neurodermitis hat. Dazu gehören trockene Haut, eingerissene Mundwinkel, auffällig blasse Haut um die Mundpartie, doppelte Lidfalten der Unterlider oder Juckreiz beim Schwitzen.


Juckender Teufelskreis

Neurodermitiker stecken oft in einem Teufelskreis: Es juckt, man kratzt, die Haut wird verletzt sich, die Haut entzündet sich und juckt.  Deswegen werden die Entzündungen der Haut meist mit Kortison behandelt, um den Kreis zu durchbrechen.


Schlafzimmer als Folterkammer

Besonders nachts haben Neurodermitiker unter dem Juckreiz zu leiden. Denn in der Nacht sinkt der körpereigene Kortisonspiegel, der die Symptome tagsüber in Schach hält. Wärmestau und Schweiß kurbeln den Juckreiz unter der Decke noch zusätzlich an. Schlafanzüge und Bettwäsche sollten deswegen aus leichtem, glattem und atmungsaktivem Material bestehen.


Achtung Allergie!

Menschen mit Neurodermitis haben ein höheres Risiko für andere Krankheiten, die mit einer Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems zu tun haben. Dazu gehören zum Beispiel Heuschnupfen, Asthma oder Allergien.


Schutz vor Neurodermitis

Es gibt Hinweise, dass konsequentes Stillen über die ersten sechs Lebensmonate die Häufigkeit und Schwere von Neurodermitis lindern kann. Bereits Erkrankte sollten vor allem die auslösenden Allergene meiden und zum Beispiel bei der Kleiderwahl darauf achten, dass die Haut nicht zu sehr durch die Stoffe gereizt wird. Von Wolle sollten sie die Finger lassen.
 

Apotheke Regenwald
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