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Sellerie (Apium graveolens)


 
Obwohl der Sellerie eher als Gemüse denn als Arzneipflanze bekannt ist, werden die Samen schon lange bei rheumatischen und arthritischen Beschwerden oder bei Blasen- und Nierenleiden angewendet. Sellerie wirkt reinigend und harntreibend, wobei man die Samen vor allem bei arthritischen Beschwerden nutzt, die durch Ablagerungen verursacht wurden. Die Samen gelten auch als Blähungstreibendes Mittel mit beruhigender Wirkung. Die Stängel sin therapeutisch weniger wertvoll.
 

Verbreitung und Anbau

Der in Europa heimische Sellerie kommt wildwachsend vor allem an Küsten und in Sümpfen vor. Er wird häufig als Gemüse angebaut, ist dann aber weniger aromatisch als die Wildform. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr; geerntet wird vom Hochsommer bis zum Herbst.
 
Der Knollensellerie ist eine Variante mit Sprossrüben. Seine therapeutische Anwendung entspricht dem Stangensellerie.
 

Inhaltstoffe und Wirkung

Der Sellerie beinhaltet vor allem ätherische Öle (1,5 – 3% mit Limonen, Phtaliden und Selinen), Cumarine, Furanocuarine (Bergapten) und Flavonoide (Apiin).
Die Wirkung ist antirheumatisch, blähungstreibend, krampflösend, harntreibend, blutdrucksenkend und antiseptisch auf den Harntrakt.
Forschungen haben ergeben, dass das ätherische Öl beruhigend auf das zentrale Nervensystem wirkt. Die Samen haben eine gewisse Schutzfunktion für die Leber und können Blutfette reduzieren.
Das Öl kann bei Bluthochdruck eingesetzt werden.

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