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Gut gegen Pickel



Für Pickel ist man leider nie zu alt – auch wenn sie mit den Jahren deutlich weniger werden. Trotzdem: Pickel sind für ihre Träger eigentlich immer ein ästhetisches Ärgernis. Um sie zu verhindern, muss man bei ihrer Vorstufe ansetzen, den Mitessern. Das hilft im Kampf gegen unreine Haut!

So entstehen Mitesser


Eigentlich ist Talg etwas Gutes – die Substanz schützt die Haut und macht sie geschmeidig. Wenn eine Talgdrüse es mit der Produktion aber zu gut meint, verstopft das den Kanal – ein Mitesser entsteht. Schwarz erscheint der Punkt, weil der Farbstoff Melanin, der in der verstopften Talgdrüse gebildet wird, mit dem Sauerstoff in der Luft reagiert und dann dunkel erscheint. Kommen jetzt noch Bakterien ins Spiel, kann sich der Mitesser entzünden. Das bedeutet: Heerscharen des Immunsystems entern den Talgkanal, ein leuchtend roter oder gelber Pickel entsteht.

Ausdrücken?


Egal ob Mitesser oder Pickel mit kleinem Eiterkopf - die Versuchung, den Inhalt mit einem gezielten Druck der Fingernägel nach außen zu befördern, ist groß. Doch Vorsicht: Hautärzte warnen davor, Pickel selbst auszudrücken, denn so kann der gesammelte Talg ins umliegende Gewebe gelangen. Bakterien können tiefer in die Haut eindringen und so größere Abszesse verursachen. Als Folge dauert das Abheilen deutlich länger.

Begeben Sie sich in erfahrene Hände


Trotzdem ist es gut, wenn Sie vor allem die Mitesser loswerden. Wenn Sie unter unreiner Haut leiden, sollten Sie sich in die professionellen Hände einer Kosmetikerin begeben. Sie entfernt die schwarzen Pünktchen professionell – ohne Narben und Entzündungen zu hinterlassen.

Milde Seife und Peeling


Waschen Sie Ihr Gesicht nicht zu oft, sonst zerstören Sie den Schutzmantel der Haut. Deswegen sollten Sie zur Reinigung auch nur milde und am besten pH-neutrale Seifen verwenden (also mit einem pH-Wert von circa 5,5). Auch gut ist es, alte Hautschüppchen und Talgdeckel regelmäßig zu entfernen – das mindert die Verstopfungsgefahr der Talgdrüsen. Gut geht das zum Beispiel mit Peelings.

Cremes auf Wasserbasis


Auch Problemhaut möchte eingecremt werden. Verwenden Sie hierfür aber lieber Produkte auf Wasserbasis. Produkte mit zu viel Fett oder Öl verstopfen die Poren und fördern die unreine Haut zusätzlich.

Schonen Sie Ihre Haut


Extreme sind nie gut für die Haut, denn diese stressen die Körperhülle. Meiden Sie die Einwirkung von zu viel Kälte, Hitze oder UV-Strahlung, denn diese Faktoren können unreine Haut fördern, weil sie die Haut strapazieren.

Niedrige Keimbelastung im Gesicht


Verwenden Sie unterschiedliche Handtücher für Gesicht und Hände – das verringert die Keimzahl, die in Ihr Gesicht gelangt. Fassen Sie sich aus dem gleichen Grund nicht zu oft ins Gesicht, denn unsere Greifwerkzeuge wimmeln oft von Bakterien – das gilt ganz besonders bei bereits entzündeten Talgdrüsen. Im Klartext heißt das: An Pickeln nicht rumfummeln!

Richtig Essen


Manche Betroffene bekommen Pickel vom Genuss bestimmter Lebensmittel, zum Beispiel Milchprodukten. Achten Sie darauf, ob es bei Ihnen vielleicht einen solchen Zusammenhang gibt, und meiden Sie die entsprechenden Nahrungsmittel. Es gibt übrigens keine wissenschaftlichen Belege, dass Chips oder Schokolade die Pickelbildung fördern.

Die Hormone!


Bei Frauen gibt es noch einen anderen Faktor, der Pickel bei ihnen sprießen lässt: Hormone. Denn das Wechselspiel dieser Botenstoffe beeinflusst auch die Haut. Während der zweiten Zyklushälfte steigt die Testosteronproduktion an, während der Östrogenspiegel sinkt. Das Ergebnis sind Mitesser, Rötungen und Eiterpickel, die sich vor allem kurz vor Eintritt der Menstruation bilden. Die gute Nachricht - normalerweise verschwinden die Hautprobleme ganz von selbst.

Make-up für die Seele


Unreine Haut bedeutet für die Betroffenen oft eine seelische Belastung. Es spricht nichts dagegen, abdeckendes Make-up zu verwenden. Klären Sie am besten mit dem Hautarzt oder der Kosmetikerin, welches für Sie am besten geeignet ist und was Sie bei der abendlichen Reinigung zu beachten sollten.

 

Apotheke Regenwald
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