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4 Tipps gegen Reisedurchfall



Wenn einer eine Reise tut - dann ereilt ihn oftmals auch Montezumas Rache. Vor allem Urlauber in Afrika, Südasien, Süd- und Mittelamerika sind von Durchfallerkrankungen betroffen. Das muss aber nicht sein. Denn wer bestimmte Vorsichtsmaßnahmen beachtet, kann sich vor Reiseinfektionen schützen.
 


Kochen, waschen, schälen

Mit der bekannten Regel ‚Boil it, cook it, peel it or forget it', auf Deutsch: ‚Koch es, schäl es oder vergiss es', kommen Touristen schon sehr weit. Durchfallinfektionen gehen in der Regel von verunreinigten Lebensmitteln oder Getränken aus. Die meisten Bakterien wachsen bei Temperaturen zwischen 10 und 60 Grad. Nahrungsmittel wie Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sind frei von Keimen, wenn sie auf mindestens 60 Grad erhitzt wurden.
Lassen Sie daher von rohen Milch- und Eierspeisen wie Speiseeis, Pudding oder Mayonnaise sowie von Rohkostprodukten wie Salate besser die Finger. Obst, das Sie schälen können, ist dagegen kein Problem. Was Getränke betrifft: "Verzichten Sie auf Fruchtsäfte und Eiswürfel, trinken Sie nur aus originalverschlossenen Flaschen und kochen Sie Wasser ab, bevor sie es trinken".


Wann Sie zum Arzt gehen sollten

Hat es Sie trotz aller Vorsicht erwischt, ist das meist zwar lästig, aber in der Regel nicht lebensbedrohlich. Die meisten Durchfallerkrankungen klingen nach ein bis drei Tagen von alleine wieder ab. Gehen Sie aber zum Arzt, wenn die Krankheit länger dauert, Fieber oder starke Schmerzen auftreten oder sich Blut oder Schleim im Stuhl findet. Auch Menschen, die zusätzlich an einer chronischen Krankheit wie Diabetes, Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn leiden, sowie Kleinkinder und ältere Menschen sollten im Fall einer Durchfallerkrankung einen Arzt aufsuchen.


Schnelle Hilfe

Um den Wasser- und Mineralstoffverlust auszugleichen, sollten Sie viel trinken. Spezielle Elektrolytlösungen können hier helfen. Diese können Sie auch selbst herstellen. Dazu geben Sie einen Teelöffel Zucker und eine Messerspitze Salz auf eine Flasche Orangensaft, oder 8 Teelöffel Zucker und einen gestrichenen Teelöffel Salz auf einen Liter abgekochtes Wasser.
Arzneimittel mit dem Wirkstoff Loperamid können den Darm für einige Stunden beruhigen. Sie bekämpfen allerdings nicht die Infektion selbst. Von einer vorbeugenden Antibiotika-Einnahme, um Infektionen bereits im Vorfeld zu verhindern, raten Experten dagegen ab. Auch eine Selbsttherapie mit Antibiotika sollte nur im äußersten Notfall erfolgen.


Hilfreiche Info

Sollten Sie in tropische und subtropische Länder reisen, empfiehlt wir eine Beratung durch einen Reise- oder Tropenmediziner. Sie klären auch darüber auf, wann Impfungen zum Beispiel gegen Cholera, Typhus oder Hepatitis sinnvoll sind. 

Apotheke Regenwald
Wagramerstraße 81/Top 134, 1220 Wien
Tel.: +43/1/202 28 13
Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 8:00 bis 19:00
Sa: 8:00 bis 18:00
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